Die Prügelstrafe ist in Deutschland seit 1998 gesetzlich verboten. Doch in strenggläubigen christlichen Kreisen gilt die Rute als legitimes Erziehungs-Hilfsmittel.
Ein Bericht zur Sache aus Baden-Würtemberg (2010) - SWR.
Dr. Karsten Poppe - Büro für Text & Webentwicklung in der Scharfschwerdtstraße 43, 16540 Hohen Neuendorf Kontakt
Die Prügelstrafe ist in Deutschland seit 1998 gesetzlich verboten. Doch in strenggläubigen christlichen Kreisen gilt die Rute als legitimes Erziehungs-Hilfsmittel.
Ein Bericht zur Sache aus Baden-Würtemberg (2010) - SWR.
Kurt Maetzig resümiert aus heutiger Sicht seine Arbeit an den DDR-Propagandafilmen "Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse" sowie "Ernst Thälmann - Führer seiner Klasse", in denen das Leben des KPD-Führers Ernst Thälmann im Auftrage der SED verherrlicht und der bereits installierte Thälmann-Mythos in den Thälmann-Kult übergeleitet werden sollte.
Man könnte auch (ohne jede Ironie) sagen: Thälmann ist ein Stück der Popkultur. (So könnte auch seine Aktualität in Teilen linker Jugendbewegungen verständlich gemacht werden.)
Die Feinde des Volkes
titelte die KPD-Zeitung Die Rote Fahne
im Dezember 1930 (Nr. 291) und nennt NSDAP und SPD die Flügelparteien der faschistischen Diktatur
Das ist die Sozialfaschismus-These zu einer Schlagzeile verdichtet, und mehr gibt sie auch kaum her. Sie versperrt allerdings weniger den Blick auf das tatsächliche historisch-politische Schlachtfeld, sondern lässt vielmehr die wesentliche ideologische Gemeinsamkeit der Parteien (SPD, KPD, NSDAP) in den Hintergrund treten.
Sie liegt darin, dass die Legitimationskrisen der kapitalistischen Gesellschaft, ihre Widersprüche, durch das Volk
gelöst werden sollten. Die bürgerliche Gesellschaft sollte vor ihrem Zerfall als nationale Schicksalsgemeinschaft rekonstruiert werden. Gemeinsam ist das bereitwillige Opfer individueller Differenz und die Vergötzung des Kollektivs, des Volkes. Es geht nur darum, wer der bessere Anwalt der nationalen Zwangsgemeinschaft ist.
Mit Karl Korsch wird man heute deswegen ernüchtert feststellen und auch historische Analysen daran orientieren müssen,
daß vom düsteren Anfang bis zum bitteren Ende die gesamte innere Entwicklung der deutschen Republik nicht der späteren nationalsozialistischen Entwicklung entgegengesetzt werden darf, sondern vielmehr als deren erste und vorbereitende Phase angesehen werden muß
Zur perennierenden Verblödung der letzten 20 Jahre zählt auch die fast unwidersprochene Durchsetzung eines auf individuelle Wahlfreiheit beschränkten Freiheitsbegriffs.
Diese auf den Warenkorb reduzierte Freiheit des bürgerlichen Konsumenten ist die banale Rückseite der modischen Erledigung jedes freien Gedankens durch neurophysiologische Theorieversuche.
Eine Pointe der arabischen Rebellionen/Revolutionen ist dagegen, dass deutlich wird, wie sehr Freiheit nur als Befreiung verstanden werden kann und im kollektiven Akt des Widerstands konkret wird, soll ihre Idee nicht durch (neo-)liberale Ideologie vollends ausgehöhlt werden.
Konkret wird Freiheit an den wechselnden Gestalten der Repression: im Widerstand gegen diese. Soviel Freiheit des Willens war, wie Menschen sich befreien wollten. Freiheit selbst aber ist derart mit Unfreiheit verfilzt, dass sie von dieser nicht bloss inhibiert wird, sondern sie zur Bedingung ihres eigenen Begriffs hat. (T.W. Adorno, Negative Dialektik)
Dass religiöse Haltungen politische Konsequenzen haben, wird am Begriff der Reinheit deutlich. Um ihn drehen sich alle fundamentalistischen Phantasmen.
Wo Reinheit zur Charakterisierung des geistigen Menschen dienen kann, sind die Unreinen nicht weit, die von der Sünde befleckten Menschen.
Es ist diese Differenz zwischen rein
und unrein
, die in der Christenheit oder Europa den Raum für den rassistischen Diskurs geöffnet hat. Die christliche Inquisition hat ihn betreten und dazu beigetragen, die diskursiven Elemente zu entwickeln, mit denen in der Moderne schließlich der Rassismus bio-politisch neu gedacht werden konnte.
Das heißt auch: vermittelt durch die Unterscheidung rein / unrein
gelangen (spätestens) seit dem Hochmittelalter rassistische Elemente in den Antisemitismus. Juden wurden auch nach ihrer (Zwangs-)Taufe verfolgt und ermordet, weil sie weiterhin judaisierende Vorstellungen hatten oder schlicht ihr Blut nicht rein
war. Maßgeblich dafür war damals der römisch-katholische Großinquisitor Tomás de Torquemada (1420-1498).
Unter ihm wurde die Inquisition als territoriale Organisation und staatliches Machtinstrument ausgebaut, das vor allem gegen vermeintlich judaisierende Konvertiten vorging. An der Vorbereitung des Pogroms von 1492, das nichtkonvertierwillige Juden zur Auswanderung zwang, war er führend beteiligt. Nach der Reconquista wurde die Inquisition auf konvertierte Mauren ausgeweitet. In dem von Tomás de Torquemada gegründeten Konvent Santo Tomás zu Ávila führte er in den Statuten das Prinzip der
Reinheit des Blutes(limpieza de sangre) ein (Quelle: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL)
Karlheinz Deschner hat in Band 8 seiner Kriminalgeschichte des Christentums das Grauen von 1492 beschrieben, das Tomás de Torquemada geistig und politisch vorbereitet hat:
Dieses katholische Superscheusal, das führend das große Judenpogrom von 1492 mit vorbereitet und in dem von ihm noch gegen sein Lebensende gegründeten Dominikanerkonvent Santo Tomás (de Aquino) statutarisch auf
Reinheit des Blutes(limpieza de sangre) als Norm besteht, jagt nun vor allem die angeblich judaisierendenNeuchristen, Juden also, die Christen geworden waren. Die Scheiterhaufenexzesse werden als regelrechte Volksschauspiele begangen und noch unter Sixtus an drei Tagen in Toledo 2.400 Marranen verbrannt, wie die zum Katholizismus konvertierten Juden hießen, wasSchweinebedeutet. Als eigentlicher Begründer der Spanischen Inquisition, die insgesamt über 300.000 Menschen vernichtet haben soll, als Organisator wie Ideologe ihres Terrors, hat Torquemada, der sich fürein Instrument der göttlichen Vorsehunghielt und sich somit auch von seinem Gewissen her alles erlauben konnte, in seinem achtzehnjährigen Wirken als Leiter des Inquisitionstribunals 10.220 Menschen lebend verbrannt, 6.840in effigie(d. h. in Bildgestalt), weil sie verstorben oder geflohen waren. 97.321 wurden durch ihn aus staatlichen oder sonstigen Ämtern gestoßen und ehrlos, insgesamt somit etwa 114.300 Familien für immer ruiniert
In den Augen der Reinen sind die Unreinen Schweine
. Das seit dem Hochmittelalter im Deutschen kursierende Wort von der Judensau
zeigt die tödlichen Konsequenzen der religiösen Metapher. Der rassistische Diskurs begründet, wer zur Schlachtbank geführt und getötet werden darf.
Wer Reinheit behauptet, sei's nur spirituell oder als romantische Seele, kann vom Unreinen nicht schweigen. Und die unreinen Menschen sind immer die anderen, die Schweine.
Wenn aber nur durch ihre rassistische Dimension die Unterscheidung rein / unrein in der Moderne weiter bestehen konnte, mit all ihren tödlichen Konsequenzen, dann ist die Behauptung kreatürlicher Reinheit eine Naivität, die religiösem Denken (auch der Orthodoxie) heute nicht mehr gestattet sein kann. Die naive Exklusion des/der Unreinen, die Geste, die gar nicht anders kann, als die Anderen als Unreine zu stigmatisieren, ist es, die jede religiöse Orthodoxie im Blick aufgeklärter Geister heute so skandalös erscheinen lässt. Sie verkennt die fundamentale Gleichheit der Menschen und erklärt die Wut der Ausgeschlossenen.
Religiöser Fundamentalismus lässt sich dadurch charakterisieren, dass er von der Unterscheidung rein / unrein besessen ist. Um sie drehen sich Gerichts-, Straf- und Höllenphantasien und die alltäglichen Fragen der Gemeinschaft. Wenn deswegen heute evangelikale Christen die Unterscheidung wieder zum Leitmotiv ihres religiösen Absolutheitsanspruchs nehmen, dann kann das politisch nur als Drohung verstanden werden.
(Vielleicht könnte man mit einigem Recht ein Denken, das von der Differenz rein / unrein besessen ist, Religionsfaschismus nennen; allerdings würden so im Faschismusbegriff noch mehr als ohnehin schon die bloß metaphorischen Elemente die Oberhand gewinnen. Entscheidend ist, dass Unterscheidung rein / unrein das fundamentalistische Denken der Moderne prägt.)
Kant hat Aufklärung bekanntlich als Ausgang der Menschen aus ihrer selbst verschuldeten Unmündigkeit bezeichnet. Es gibt demnach unter moralischem Gesichtspunkt keine Reinheit, wohl aber Praktiken der Reinigung. Insofern dieser Prozess bei Kant eine unendliche Aufgabe ist, steht abschließende und vollendete Reinigung, also Reinheit, nicht in der Macht der Menschen. Das menschliche Leben bleibt immer nur unrein, dreckig und gemischt.
Im präzisen Gegensatz zu fundamentalistischen Phantasmen, die sich um die Bewahrung des Reinen und die Exklusion des Unreinen (durch Zwang und Gewalt) drehen, hat Walter Benjamin in einer Arbeit über Karl Kraus desssen realen Humanismus deswegen so charakterisiert: daß es keine idealistische, sondern nur eine materialistische Befreiung vom Mythos gibt und nicht Reinheit im Ursprung der Kreatur steht, sondern die Reinigung
.
Geburt des Zitats aus Verzweiflung, die Geste nicht der Rettung, sondern des Willens zur Rettung. Walter Benjamin über Motiv und Praxis des realen Humanismus, zu dem Karl Kraus erst spät gefunden habe:
Erst der Verzweifelnde entdeckte im Zitat die Kraft: nicht zu bewahren, sondern zu reinigen, aus dem Zusammenhang zu reißen, zu zerstören; die einzige, in der noch Hoffnung liegt, daß einiges aus diesem Zeitraum überdauert — weil man es nämlich aus ihm herausschlug.
Kult des Fragments und Methode des Denkens: literarische Montage. Ich habe nichts zu sagen. Nur zu zeigen.
Zitate in meiner Arbeit sind wie Räuber am Weg, die bewaffnet hervorbrechen und dem Müßiggänger die Überzeugung abnehmen. (Walter Benjamin: Einbahnstraße)
Die Kunst des Zitats im Posthistoire. Wenn die Geschichte zu Ende geschrieben ist, zählt nur der richtige Moment.
Der Westen ist am Ende
der Osten ist am Ende
im Norden ist es mir zu kalt
Im Süden krieg ich Sonnenbrand
Wohin soll ich gehen?
also bleibe ich hier
Wohin soll ich gehen?
Also überall hin
Zuviele schleichen sich
in die Öffentlichkeit
Wie Gentleman-Verbrecher
und verlassen das Bild
mit prallgefüllten Konten
Millionen glauben den Zusammenhang
von Schweiß und Gefühl und Ehrlichkeit
In Wahrheit zählt nur die Kunst des Zitats
In Wahrheit zählt nur der richtige Moment
Am Ende der Etappe
Am Anfang der Zukunft
Was alleine zählt, ist die Kunst des Zitats. Und was fehlt ist - Geist. Denn Geist schreibt sich nur im Kollektiv.
"Heute", beklagte sich Herr K., "gibt es Unzählige, die sich öffentlich rühmen, ganz allein große Bücher verfassen zu können, und dies wird allgemein gebilligt. Der chinesische Philosoph Dschuang Dsi verfaßte noch im Mannesalter ein Buch von hunderttausend Wörtern, das zu neun Zehnteln aus Zitaten bestand. Solche Bücher können bei uns nicht mehr geschrieben werden, da der Geist fehlt. Infolgedessen werden Gedanken nur in eigner Werkstatt hergestellt, indem sich der faul vorkommt, der nicht genug davon fertig bringt. Freilich gibt es dann auch keinen Gedanken, der übernommen werden, und auch keine Formulierung eines Gedankens, die zitiert werden könnte. Wie wenig brauchen diese alle zu ihrer Tätigkeit! Ein Federhalter und etwas Papier ist das einzige, was sie vorzeigen können! Und ohne jede Hilfe, nur mit dem kümmerlichen Material, das ein einzelner auf seinen Armen herbeischaffen kann, errichten sie ihre Hütten! Größere Gebäude kennen sie nicht als solche, die ein einziger zu bauen imstande ist!"
Seit gut zwei Jahren wird ein Abkommen mit dem Namen ACTA verhandelt. Es wird durch die beteiligten Parteien im Geheimen vorangetrieben. Die Auswirkungen werden uns alle betreffen. Es gibt deutliche Anzeichen, dass die Auswirkungen dieses Vertrags heftige Eingriffe in die persönliche Freiheit jedes Bürgers zur Folge haben wird.
Der Literaturwissenschaftler Hans Mayer erzählt von seinen Begegnungen mit Georg Lukács. Beim ersten Treffen stand das Thema Sozialfaschismus in der Literatur
im Mittelpunkt.
(Ich zitieren den beim Scannen beschädigten Text aus der ZEIT.)
Das erste wissenschaftliche Buch, das mich bis heute geprägt hat, war „Geschichte und Klassenbewußtsein" von Georg Luka cs. Von seiner Existenz erfuhr ich im Wintersemester 192728 an der Kölner Universität. Ich war nach den Berliner Semestern wieder nach Hause zurückgekehrt, las einen Anschlag, worin eine „marxistische Studentengruppe" ankündigte, man werde eine Arbeitsgemeinschaft über „historischen Materialismus" abhalten. Ich ging hin, nahm an der Arbeitsgemeinschaft teil, wurde als Ahnungsloser sehr arrogant behandelt, begriff aber, daß ich vor allem einmal dies gelb broschierte Buch voa Lukäcs aus dem Malik Verlag- durcharbeiten müsse. Erst später erfuhr Ich, daß meine Lehrmeister und Koninülitonen zwar der KPD angehörten, doch gerade kurz vor dem Parteiausschluß standen: sie waren für Bucharin und nicht für Stalin Übrigens verschwieg man mir, so daß ich es später erst entdeckte daß das Heilige Buch selbst, also „Geschichte und Klassenbewußtsein", bereits seit 1925 offiziell geächtet und vom Verfasser verleugnet worden war.
Georg Lukäcs selbst lernte ich einige Zeit später kennen, etwa 1928 oder 1929. Ich sehe ihn noch als Vortragenden im mäßig besetzten Raum einer linken Buchhandlung. Die offizielle Kommunistische Partei ignorierte den Besuch, denn Lukdcs war stets bei der Parteiobrigkeit ein bißchen suspekt. Lukäcs sprach an jenem Abend, das ist mir unvergeßlich geblieben, über den „Sozialfaschismus in der Literatur". Man wird den Titel erläutern müssen. Das Wort vom „Sozialfaschismus" war eine Erfindung des großen Stalin. Er hatte gelehrt, die kapitalistische Herrschaft ruhe auf zwei Säulen: dem Faschismus und dem Sozialfaschismus. Mit letzterem war die Sozialdemokratie gemeint.
Stalin ging noch weiter. Er lehrte nämlich, in der gegenwärtigen Phase der Weltwirtschaftskrise (1929!) sei besagter Sozialfaschismus sogar „die soziale Hauptstütze der Bourgeoisie". Es war nur folgerichtig, wenn man damals gemeinsame Aktionen, mit den Faschisten unternahm, also mit Goebbels: gegen die Sozialdemokratie und ihre Regierung im Staate Preußen. Georg Lukäcs hat alles mitgemacht. Sein Vortrag versuchte zu zeigen, daß eine sozialkritische Literatur, etwa bei Heinrich Mann oder Arnold Zweig oder Hans Fallada, die sich der kommunistischen Parteidisziplin nicht unterwirft, mit Notwendigkeit mithilft, die Bourgeoisie zu stützen. Wir haben an jenem Abend heftig mit Lukäcs gestritten. Er selbst hat, soweit ich sehe, den damaligen Redetext niemals publiziert, so daß ich mich manchmal frage, bb ich dies alles eigentlich träumte. Ich habe auch bei späteren Begegnungen, mit gutem Grund, den Verfasser von Geschichte und Klassenbewußtsein" niemals an jenen Abend erinnert.
Von jener Begegnung her ist mir eine Fremdheit geblieben gegenüber diesem großen Lehrer.
Source: Einige meiner Lehrer
Leonard Cohen beschwört die Stille und heißt die Dunkelheit willkommen.
Goethe, einer der großen Illiberalen der deutschen Literatur und Verächter der Pressefreiheit, hat, so Thoman Mann, eher Sympathien für Russland als für Amerika gehabt.
Thoman Mann stilisiert Goethe, den Klassiker, den naturgemäß alle kennen, aber keiner liest, in einem Tagebucheintrag hellsichtig als anti-demokratischen Geist, dem westlich-amerikanische Demokratie fremd sei. Die stalinistische Sowjetunion wird dem Schriftsteller im amerikanischen Exil zur deutsch-bildungsbürgerlichen Utopie des humanen Verwaltungsstaates.
Man wird, so Thoman Mann, doch wohl die Frage stellen dürfen, ob wissenschaftliche und künstlerische Freiheit in einem sozialistischen Staatswesen nicht besser aufgehoben wäre als unter einer zur Durchsetzung partikularer (Kapital-)Interessen installierten liberalen Verfassung.
Vorsorglich hat der deutsche Großschriftsteller, der in Amerika schnell als Freund der Kommunisten verdächtigt wurde, diesen Teil seiner Goetherede nicht öffentlich vorgetragen und publiziert, die Notiz ist nur im Tagebuch überliefert.
Sein heller Geist hat sich bestimmt keine Illusionen darüber gemacht, dass es unter den neuen sozialen Verhältnissen um die
staatsfreie Sphäre, auf welcher der Liberalismus besteht, mehr und mehr geschehen sein werde, und ich würde mich nicht wundern, wenn schon die Frage ihn beschäftigt hätte, ob die Freiheit der Forschung und Kunst nicht bei einem Staat, der selbst nicht mehr das Instrument des Privatinteresses wäre, besser aufgehoben wäre, als in der Abhängigkeit von eben diesem.
Das muss als Hintergrund präsent sein, wenn Christa Wolf die Erzählerin in der Stadt der Engel die Stelle Aug' in Aug' mit dem Kollaps des Bankwesens und der Krise des Kapitalismus zitieren und fragen lässt:
Wer stellt heute noch solche Fragen? Wer wagt sie auszusprechen?
Wenn heute (von der CDU Brandenburg, und selbstverständlich nicht nur von der CDU Brandenburg) versucht wird, die deutsche Geschichte von allen kommunistischen Erinnerungsspuren zu säubern, dann ist Thomas Manns vorsorgliche (Selbst-)Zensur solch sonderbare(r) Fragestellungen
wieder verständlich. (Andererseits kann man kaum damit rechnen, dass der anti-kommunistische Horizont einer Partei, die die Bildung aus ihrer Bürgerlichkeit gestrichen hat, bis zu dieser klandestinen Tradition freien Denkens reicht.)
Isabel Schayani kommentiert die Neonazi-Datei in den Tagesthemen.
Dieser Sicherheitsapparat – eben noch versagt – bekommt das, was er sich immer gewünscht hat: noch mehr Vorratsdatenspeicherung.
Irgendwelche Rücktritte? Nö.
Nennenswerte personelle Konsequenzen? Nö.
Wurden Landesämter für Verfassungsschutz geschlossen oder reformiert? Nö.
In einem gerade veröffentlichten Beitrag der Hohen Neuendorfer SPD zur Thälmann-Diskussion ist die Rede davon, dass viel Emotionen in unserer Stadt aufgewirbelt
worden seien, während sich die Mitglieder der Partei vor der politischen Entscheidung sachlich
ihre Meinung gebildet hätten.
Ich weiß nicht, ob das tatsächlich noch die Vorstellung der Hohen Neuendorfer SPD; aber man kann an der Einleitung zum Beitrag von Friedhelm Maier sehr schön das klassische Verständnis repräsentativer Demokratie erkennen, einen Diskurs, der immer immer mehr BürgerInnen nicht mehr passt, weil er sie von der Beteiligung am demokratischen Prozess ausschließt.
Die BürgerInnen sind in dieser Vorstellung dadurch charakterisiert, dass sie von Emotionen
geleitet sind, sie können sich selbst nicht beherrschen und geben sich ihren Stimmungen hin. Sie verfügen außerdem nicht über das notwendige und rein sachliche Wissen, um politische Entscheidungen fällen zu können. Ihnen fehlt also subjektiv die Gemütsruhe und objektiv das Wissen. Deswegen müssen sie von PoltikerInnen repräsentiert werden, die für sie und an ihrer Stelle entscheiden können, weil sie es besser wissen. Der Ort, an denen dieses Wissen produziert wird, das allein für die politische Meinungsbildung relevant ist, sind vor allem die Parteien und ihre Institutionen.
Deswegen werden BürgerInnen auch erst nach einer politischen Entscheidung darüber informiert, auf der Basis welcher Argumente sie gefällt wurde. Eine Diskussion vor der Entscheidung hätte die Leute zu sehr strapaziert, ihren Verstand überfordert und möglicherweise nicht mehr kontrollierbare Emotionen geweckt.
Das Volk ist unmündig und wird so in letzter Konsequenz zum Pöbel, der sich nicht beherrschen kann, der politischer Führung bedarf, weil er ohne Gängelband nicht weiß, wohin er gehen soll. Der wahre Politiker wird im Gegensatz dazu nach dem stoischen Modell des Weisen gezeichnet, der sich nicht von Emotionen leiten lässt und immer die Ruhe selbst ist, der das große Ganze im Blick hat und nicht etwa eigene, subjektive und bloß partikuläre Interessen.
Die (vor allem von den Piraten geprägte) Idee der Schwarmintelligenz, in dem die Masse nicht länger verachtet wird, ist das exakte Gegenteil dieser elitären Konzeption von Politik.
Seit 1998 steht im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), dass entwürdigende Erziehungsmaßnahmen, insbesondere körperliche und seelische Misshandlungen, verboten sind. Im Jahre 2000 wurde darüber hinaus festgelegt, dass Kinder ein Recht auf gewaltfreie Erziehung
haben. Körperliche Bestrafung, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig
. Doch weit davon entfernt, Abscheu zu erregen, wird biblisch legitimierte Gewalt gegen Kinder von fundamentalistischen Kreisen wie den geschlossenen Brüdern
im Internet mit Applaus bedacht.
Kurz vor Weihnachten hat der NDR über evangelikale Erziehung mit der Rute berichtet. So empfehlen einige christliche Erziehungsratgeber, Kinder mit körperlicher Gewalt zu züchtigen, auf Vortragsreisen durch Niedersachsen vertreten evangelikale Prediger diese Haltung. Schon Ende der 90er-Jahre hatte eine Enquete-Kommission des Bundestags festgestellt, dass in christlich-fundamentalistischen Gemeinden eine mitunter deutliche Befürwortung disziplinierender, körperlicher Züchtigungen
verbreitet sei. Und der Kriminologe Christian Pfeiffer kam dieses Jahr in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Kinder in evangelikalen Freikirchen besonders häufig geschlagen werden. Bereits im Herbst 2010 hatte die Süddeutsche Zeitung (SZ) einen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht. Kindererziehung mit dem Rohrstock habe in fundamentalistischen christlichen Kreisen Konjunktur, schließlich stehe das so in der Bibel.
Genau in diesem Sinne äußert sich einer der eifrigsten Publizisten der so genannten geschlossenen Brüder
, die in Deutschland auch unter der Bezeichung Christliche Versammlung
oder alte Versammlung
bekannt sind: Manuel Seibel.
In einem Artikel mit dem Titel Heftige Kontroverse: Erziehung mit der Rute?
verteidigt er die in evangelikalen Erziehungsratgebern publizierten Anleitungen zur Kindesmisshandlung und -entwürdigung mit dem Hinweis auf ihre biblischen Fundamente. Er bekennt sich, auch wenn er seine Glaubensbrüdern das Gegenteil empfiehlt, zur biblischen Grundlage der Gewalt gegen Kinder und rät ganz offen, in den eigenen vier Wänden den Rechtsbruch (§1631 BGB) in Betracht zu ziehen.
Mit Spott reagiert Seibel auf die Reaktion der, wie er natürlich schreibt, weil seine Gemeinden die einzig wahren Christen repräsentiert, sogenannten Kirchen
auf die Veröffentlichung der evangelikalen Erziehungsratgeber. Dr. Kerstin Gäfgen-Track, Oberlandeskirchenrätin der evangelischen Kirche in Hannover, hatte sich erschreckt gezeigt und die Praktiken aufs Schärfte verurteilt. Von Manul Seibel muss sie sich nun sagen lassen, sie hätte zu allen politischen Themen eine Meinung
, würde aber die biblische Position
verraten und sich der politischen Mehrheiten anschließen. Die Kirche würde sich von der göttlichen Wahrheit distanzieren, um in der Gesellschaft Akzeptanz zu finden
. Dass die Bibel nicht buchstäblich und als Handelsanweisung gelesen werden, müsse man, so Seibel, nicht weiter kommentieren
. Denn in fundamentalistischen Kreisen ist eben das die gemeinsame Voraussetzung und Grundlage des christlichen Gemeindelebens. Und wer sie nicht akzeptiert, wird des Verrats an christlichen Überzeugungen und Grundprinzipien
bezichtigt.
Er stilisiert Wilfried Plock, den christlichen Prediger und Leiter der Konferenz für Gemeindegründung (KfG), über dessen praktische Ratschläge für die körperliche Züchtigung der NDR berichtet hatte, als Nachfolger Christi, verfolgt durch die säkulare Mehrheitsgesellschaft, zu der in den Augen der bibeltreuen Christen auch die evangelische und katholische Amtskirche zählt.
Lasst uns auch für Christen beten wie Wilfried Plock, die jetzt derart unter Druck stehen und dadurch zu echten Nachfolgern unseres verworfenen Herrn und Meisters, Jesus Christus, werden dürfen.
Und das ist nicht nur Seibels Position, sondern ein Aufruf an seine christlichen Glaubensbrüder. Es geht Seibel darum, uns auf ihre Seite stellen
, auf die Seite der Prediger und ihrer bibeltreuen Rechtfertigung von Gewalt gegen Kinder.
Dabei gibt Seibel in seinem Artikel auch einen Einblick in das nicht vor allem reaktionäre oder konservative, sondern ganz einfach nur simple und hoffnungslose Menschenbild der fundamentalistischen Christen. Betroffen sind von diesem Menschenbild vor allem Kinder, die nicht nur psychisch von apokalyptischen Drohungen oft ein Leben lang traumatisiert sind, sondern physisch Opfer von biblisch legitimierter Gewalt werden. Deutlich wird, dass bibeltreues Christentum keineswegs harmlos ist, sondern politische und ganz praktische Folgen im Alltag hat.
(Einige hinsichtlich der Gewalt gegen Kinder bemerkenswerte Elemente dieses Weltbildes stelle ich in einem weiteren Artikel vor: Gewalt als Fundamrent bibeltreuer Erziehung.)
Manuel Seibel redet nicht lange um den heißen Brei herum, sondern macht seine Position in aller Deutlichkeit klar.
Von den Erziehungsratgebern mit ihren skandalösen Praktiken heißt es, dass sie sich der biblischen Position anschließen
würden. Damit ist prinziell schon alles gesagt, da im fundamentalistischen Rahmen die bibeltreue Position immer auch schon die richtige ist. Es geht nur darum, dass man das Alte Testament (das Buch der Sprüche) auch heute anwenden
kann und soll.
Es gibt deswegen keine Absage an Gewalt in der Erziehung, sie muss nur richtig praktiziert werden:
Wir wissen, dass es Gottes Weisheit ist, die im Alten Testament den maßvollen Einsatz der Rute empfiehlt. Wo immer Gott etwas empfiehlt, ist es zum Segen der Menschen, wenn sie sich daran halten. Daran ist unsere Gott-lose Gesellschaft in keiner Weise interessiert. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen.
Zwar habe Erziehung im Zorn und mit Prügel (...) keine Grundlage in der Schrift
, wohl aber Gewalt, die nicht im Zorn, sondern als bewusste Züchtigung ausgeübt wird. Es gehe nicht darum, körperliche und psychische Gewalt komplett
abzulehnen, sondern
sie in guter Weise zu regulieren
. Die Rute sei zwar nicht das erste, aber das letzte Mittel und ultima ratio christlicher Erziehung.
Natürlich sollen Eltern ihre Kinder liebevoll erziehen. Selbst für diejenigen Christen, die auf der Grundlage der Bibel ihre Kinder erziehen wollen (und §1631 BGB nicht kennen), kann die Rute nur das letzte Mittel sein (die Ultima Ratio), nicht das präferierte und erste Instrument, das in der Erziehung einzusetzen ist – jedenfalls ist alles andere nicht biblisch zu begründen (...). Dieses Mittel darf dann auch nicht im Zorn eingesetzt, sondern muss maßvoll benutzt werden, wie es auch in den meisten der derzeit gescholtenen christlichen Ratgebern heißt. Kinder müssen lernen zu gehorchen. Sie müssen später in der Schule bereit sein, sich dem Lehrer unterzuordnen. Sie müssen das auch im Beruf machen. So ist es gut, sie im Blick auf Gehorsam in einer Atmosphäre der Liebe im Elterhaus vorzubereiten.
Ziel der biblischen Erziehung sei Jesus Christus
. D.h. wo Kinder sich diesem Ziel nicht beugen wollen, werden sie in bibeltreuen Kreisen mit Gewalt zu rechnen haben. Denn:
Wenn unsere Kinder nicht lernen, gehorsam zu sein, werden sie sich auch nicht bekehren.
Der deutsche Rechtsstaat und damit auch §1631 des BGB, der Kindern das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung sichert, wird von Seibel des Übergriffs auf die Privatsphäre der christlichen Minderheit bezichtigt. Der Staat mische sich, eine typische Argumentationsfigur der fundamentalistischen Christen, in Dinge ein, die ihn nichts angingen.
Dennoch versucht die Politik seit einigen Jahren, die Erziehung immer stärker in die Verantwortung des öffentlichen Raums zu bringen. Eltern sollen dieser Verantwortung nur noch in dem Rahmen entsprechen dürfen, wie die politischen Mehrheiten ihn vorgeben.
Das Recht auf gewaltfreie Erziehung wird relativiert, indem es nur noch als bloße Setzung der politischen Mehrheit gilt.
Die christlichen Fundamentalisten stilisieren sich als verfolgte Minderheit; man lebe in Deutschland unter einer gottlosen Obrigkeiten
. Bibeltreue Christen müssen sich deswegen entscheiden, ob sie der gottlosen Obrigkeit des deutschen Rechtsstaates oder dem Wort Gottes gehorchen.
Jeder muss für sich entscheiden, inwieweit es ein direktes Gebot Gottes gibt, dem wir hier zu folgen haben, wenn wir uns einer obrigkeitlichen Anordnung widersetzen.
In Sachen christlicher Erziehung ist die Entscheidung natürlich längst gefallen. Während Seibel die Öffentlichkeit nicht scheut, legt er seinen Glaubensbrüdern allerdings nahe, mit ihrer biblischen Haltung besser im Privaten zu bleiben und sich in Erziehungsfragen nicht in die Karten sehen zu lassen:
Wir sind im Übrigen auch nicht in der Pflicht, jede unserer persönlichen Auffassungen auf einem Marktplatz in die Öffentlichkeit zu tragen.
Warum sich die Brüdergemeinden geschlossen nennen, bekommt so eine ganz plausible Erklärung. Das Recht auf Privatsphäre wird hinter den geschlossenen Türen der fundamentalistischen Christen zur biblisch legitimierten Praxis körperlicher Züchtigung.
Politisch ist deswegen Aufklärung gefordert, und das kann nur heißen, wachsam zu bleiben und einen Blick in diese geschlossenen Räume zu werfen. Denn §1631 BGB, in dem Kindern das Recht auf gewaltfreie Erziehung garantiert wird, ist in Deutschland nicht nur die Meinung einer (gottlosen) Mehrheit sondern Recht, das für alle Kinder gilt, ganz gleich welchen Glaubens.
geschlossenen Brüdern, gehörende Emmaus-Gemeinde in der Scharfschwerdtstraße 44 finden.
Oskar Lafontaine ruft zur demokratischen Erneuerung auf, rehabilitiert aber nur mal wieder das Volk als politisches Subjekt.
Durch die Beschäftigung mit der sozialdemokratischen Kritik an Thälmann ist mir plötzlich (noch einmal) klar geworden, wie sehr Walter Benjamins profane Konzeption der Geschichte quer steht zum hilflosen Anti-Faschismus der Weimarer Republik.
Weder die (radikale) kommunistische Linke noch die Sozialdemokratie verfügte über Konzepte politischer Aktivität, die Katastrophe aufzuhalten. Das hat zu tun mit den geschichtsphilosophischen Voraussetzungen dieser Politik. Sie können in zwei Formen gefasst werden:
je schlimmer desto besser(apokalyptische Politik)
alles nicht so schlimm(sozialdemokratische Politik)
Gegen die apokalyptische Katastrophenfaszination (der kommunistischen Linken, aber auch der extremen Rechten) und den für die Wirklichkeit blinden Fortschrittsglauben (der Sozialdemokraten) setzt Benjamin die profane Unterbrechung des historischen Kontinuums und die Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustandes
, jetzt!
Das ist der politisch-theologische Witz, der die Brücke spannt zwischen seinem frühen theologisch-politischen Fragment und den letzten Thesen über den Begriff der Geschichte. Es geht um die klare Ansage an jede religiös fundierte Politik; Benjamin hat nicht nur (wie Ernst Bloch) jeder politischen Bedeutung der Theokratie, sondern auch jeder apokalyptischen Politik das Fundament entzogen. Um die Bedeutung dieser Kritik genau zu verstehen, muss man sehen, wie Benjamin den Begriff des Profanen fasst.
Wo wir gerade bei der Politik der Straßen- und Objektnamen sind ...
... lese ich, dass am 28. Oktober 1993 der Umweltminister Frieder Jelen in Prerow zu einem Bürgerforum in das Objekt Kim Il Sung eingeladen hat.
Heute ist mit der Grußadresse an den ewigen Führer auch das Objekt
, so Winfried Wilke in seinem Bericht über 10 Jahre Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
, verschwunden: Im Jahr 1998 eröffnete die Barmer Ostseeklinik
als Fachklinik für Erkrankungen der Atemwege, der Haut, des Bewegungsapparates, Allergien und Schlafstörungen, ihre Pforten auf dem Gelände des früheren Internationalen Pionierlagers Kim Il Sung.
Ingo Schulze hat unter dem Titel Kapitalismus braucht keine Demokratie
in der Süddeutschen Zeitung dreizehn kluge und geistesgegenwärtige Thesen zur (post-)demokratischen Verfassung unserer Gesellschaft veröffentlich.
Demokratie wäre, wenn die Politik durch Steuern, Gesetze und Kontrollen in die bestehende Wirtschaftsstruktur eingriffe und die Akteure an den Märkten, vor allem an den Finanzmärkten, in Bahnen zwänge, die mit den Interessen des Gemeinwesens vereinbar sind. Es geht um die einfachen Fragen: Wem nutzt es? Wer verdient daran? Ist das gut für unser Gemeinwesen? Letztlich wäre es die Frage: Was wollen wir für eine Gesellschaft? Das wäre für mich Demokratie.
Warum die Thesen, die ja eigentlich keine Thesen sind, sondern eine politische Beschreibung liefern? Um einen Anfang zu machen ...
ich würde noch gern erzählen, dass es darauf ankommt, sich selbst wieder ernst zu nehmen und Gleichgesinnte zu finden, weil man eine andere Sprache nicht allein sprechen kann. Und davon, dass ich wieder Lust bekam, den Mund aufzumachen.
Source: Thesen gegen die Ausplünderung der Gesellschaft: "Kapitalismus braucht keine Demokratie"
Sie sind in der Scharfschwerdtstraße 43 gelandet, dem Büro Blog von Karsten Poppe.
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Dr. Karsten Poppe
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Deutschland
Tel.: +49 (0)3303 - 541371
Google Talk: karsten.poppe@gmail.com
Jabber: metaphora@jabber.ccc.de
Bürozeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 12 und 16 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr
Support auch in Zukunft im Kundenbereich.
Wie ist es möglich, dass man nicht derartig, im Namen dieser Prinzipien da, zu solchen Zwecken und mit solchen Verfahren regiert wird - dass man nicht so und nicht dafür und nicht von denen da regiert wird?
- Michel Foucault
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geschlossenen Brüdern
Wer sich für Portugal interessiert, dem sei ein Besuch in Lissabon oder Sintra empfohlen. Und wer nach Informationen über Portugal sucht, der kann sich im Portugalforum mit anderen austauschen.
Texte, Fragmente und Improvisationen zu Walter Benjamin und Jacob Taubes.
Antiquarische Bücher preiswert online im Rantzauer Sammlerkabinett bestellen: Taschenbücher und gebundene Bücher.
Gewalt gegen Kinder in bibeltreuen Gemeinden.
Wird das Adorno-Zitat zum Textbeginn (oder -ende) obligatorisch zur intellektuellen Anerkennung und Reinwaschung, ist die Frage nur berechtigt, wie Adorno zum Autoritätsbezug werden konnte: der Charakter eines Adorno-Zitates ist affirmativ geworden, selten kritisch, nie problematisierend. Die Funktion eines Adorno-Verweises ist festgelegt auf die nicht mehr zu hinterfragende Klarheit eines bestimmten Sachverhalts. Bevorzugter Referenzpunkt einer solchen vermeintlichen Klarheit bilden die verdienstvollen Ausführungen zur Antisemitismustheorie und der damit verknüpften Theoretisierung des NS (auf den Begriff der verwalteten Welt gebracht).
Why a re-introduction? Because JavaScript has a reasonable claim to being the world's most misunderstood programming language. While often derided as a toy, beneath its deceptive simplicity lie some powerful language features. 2005 saw the launch of a number of high-profile JavaScript applications, showing that deeper knowledge of this technology is an important skill for any web developer.